EU Green Deal: Schlechter Deal für Bauern und Bürger (Teil 1)

Im Rahmen ihres Green Deal beabsichtigt die Europäische Kommission die Landnutzung sowie den Einsatz von Düngemitteln, Antibiotika und Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft bis 2030 gezielt einzuschränken. Der Wirtschaftsforschungsdienst (ERS) des Landwirtschaftsministeriums der Vereinigten Staaten (USDA) hat eine Reihe von politischen Simulationen durchgeführt, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der vorgeschlagenen Ziele zu untersuchen.

Agropolit-X - Kritische Kommentare zur Agrarpolitik

Träumereien aus dem ideologischen Elfenbeinturm – Die From Farm to Fork Strategie der EU-Kommission

Die EU-Kommission hat ihre „From Farm to Fork“ (dt. Vom Hof auf den Tisch) Strategie vorgestellt, die laut eigener Aussage das Herzstück des European Green Deal darstellt. Das Ziel der Strategie ist es, das EU-Nahrungsmittelsystem gesünder und nachhaltiger zu gestalten. Das sei unbedingt notwendig, weil unser derzeitiges Nahrungsmittelsystem für ein Drittel der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich sei, zu viele natürliche Ressourcen verschwende, zu erheblichen Verlusten der biologischen Vielfalt führe, einen schlechten Einfluss auf unsere Gesundheit habe und die Landwirte nicht gerecht genug entlohne. Im folgenden Beitrag möchte ich die wichtigsten Eckpunkte dieser Strategie beleuchten und darauf eingehen, was diese Strategie für die heimische Landwirtschaft bedeutet.

Agropolit-X - Kritische Kommentare zur Agrarpolitik

Deutschland am Nitrat-Pranger – Wurden absichtlich zu hohe Nitratwerte an die EU gemeldet?

Die Europäische Kommission fordert, dass Deutschland seine Düngeverordnung dieses Jahr erneut verschärft. Deutschlands Grundwasser sei zu sehr mit Nitrat belastet. Hauptschuldiger soll die Landwirtschaft sein. Was ist dran an der Behauptung?

Agropolit-X - Kritische Kommentare zur Agrarpolitik

Das Märchen von der Überdüngung in der Landwirtschaft

Immer öfter sehen sich Landwirte mit Vorwürfen konfrontiert, dass sie zu viel Dünger ausbringen würden. Vor allem Umwelt-NGOs suggerieren, dass Wirtschaftsdünger, wie beispielsweise Gülle, auf den Feldern in großer Menge „entsorgt“ werden würden. Nicht selten ertönt die Diffamierung „Brunnenvergifter“. Vor allem in der aktuellen Diskussion um die erneute Verschärfung der Düngeverordnung wird oft behauptet, dass das Überdüngen der Felder mit der Gülle aus der Massentierhaltung der Grund für eine Nitratverunreinigung des Grundwassers sei. Doch was ist dran an dem Vorwurf?

Agropolit-X - Kritische Kommentare zur Agrarpolitik

Doppelmoral Mercosur-Deal: Bedrohung für die heimische Landwirtschaft?

Mit dem geplanten Assoziierungsabkommen zwischen der EU und den vier Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay würde mit über 770 Millionen Einwohnern die größte Freihandelszone der Welt entstehen. Die Marktöffnung bietet enormes ökonomisches Potential für alle beteiligten Staaten. Doch insbesondere die vereinbarten Freihandelsquoten für sensible Agrarprodukte, wie Rind- und Geflügelfleisch, Zucker und Ethanol, sind hierzulande stark umstritten, da sie zu dramatischen Wettbewerbsverzerrungen führen. Das Freihandelsabkommen könnte verheerende Auswirkungen für die heimische Landwirtschaft haben.

Agropolit-X - Kritische Kommentare zur Agrarpolitik