Positives Image der Landwirtschaft – Warum gibt es trotzdem Bauernbashing?

Auf 18,1 Millionen Hektar – knapp 51% der Fläche Deutschlands – wird Landwirtschaft betrieben. Die deutschen Landwirte sichern nicht nur unsere Ernährung, sondern sie erhalten und pflegen vor allem auch unsere vielfältigen Kulturlandschaften. Sie schützen unsere natürlichen Lebensgrundlagen, sprich Boden, Wasser und Luft sowie mittelbar auch die Flora und Fauna.

Ludwig Erhard: Eine positive Agrarpolitik muss auch in einer enger zusammenrückenden Welt gelingen

Am 18. Oktober 1963 hielt der frisch gewählte Bundeskanzler Ludwig Erhard (CDU), der zuvor Wirtschaftsminister in der Regierung Adenauer war und als Vater der Sozialen Marktwirtschaft gilt, seine Regierungserklärung im Deutschen Bundestag. In dieser ging er auch auf die Agrarpolitik ein. Die Rede ist zwar mittlerweile 57 Jahre her, doch einige Punkte sind durchaus auch heute noch brisant:

Existentielle Notlage der deutschen Schweinehalter – Die Freien Wähler in Bayern reden nicht, sondern handeln!

Die deutschen Schweinebauern befinden sich in einer existentiellen Krise. Aufgrund neuer politischer Auflagen, wie beispielsweise dem Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration ab nächstem Jahr, den neuen Haltungsvorschriften beim Kastenstand und der verschärften Düngeverordnung, müssen sie hohe Investitionskosten stemmen. Politisch bedingt steigen ihre Produktionskosten beständig, während die Preise gleichbleiben. Und als ob das noch nicht genug wäre, sind die Ferkel- und Schweinepreise durch die Corona-bedingt eingeschränkten Schlachthöfe, die Lockdown-Maßnahmen und den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest - und dem damit verbundenen Wegfall des Exports in Drittländer - massiv in den Keller gerutscht.