Die Macht der Umweltlobby – Wie sich mit dem Geschäft mit dem Umweltschutz hunderte von Millionen Euro verdienen lassen (Teil 2)

Im ersten Teil dieses Beitrags habe ich aufgezeigt, wie große „Umwelt-NGOs“ mit ausgesuchten und emotionalen Negativbeispielen und Halbwahrheiten bewusst skandalisieren, um starke gesellschaftliche Empörung zu erzeugen und damit ihre teilweise radikalen Forderungen politisch durchzusetzen. Aufgrund der schleichenden Erosion klassischer Institutionen und der medialen Aufmerksamkeit haben diese NGOs einen großen Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung. Im zweiten und letzten Teil werde ich aufzeigen, wie viel Geld sich mit diesem Vorgehen verdienen lässt.

Die Macht der Umweltlobby – Mit welchen Methoden mächtige NGOs die öffentliche Meinungsbildung über die Landwirtschaft dominieren (Teil 1)

In der medialen Wahrnehmung kommen die deutschen Bauern oft als Sündenböcke rüber. Geht es um die Landwirtschaft, dann dominieren ideologische Kampfbegriffe, wie „Massentierhaltung“, „Überdüngung“, „Artensterben“, „Klimakiller“ und „Pestizide“, die (öffentlich-rechtliche) Berichterstattung. Es wundert daher nicht, dass sich diese massive öffentliche Kritik bei etwa 33% der Bauern negativ auf die Motivation auswirkt. In diesem Beitrag werden ich Ihnen aufzeigen, wie stark der Einfluss der "Umwelt-NGOs" mittlerweile ist und welch mächtigen Einfluss sie mittlerweile auf die öffentliche Meinungsbildung haben.

Brauchen wir eine Fleischsteuer?

Nirgendwo ist der Strukturwandel in der Landwirtschaft so dramatisch wie in der Nutztierhaltung. Im nationalen Alleingang beschließt die deutsche Politik in immer kürzeren Abständen immer mehr Auflagen und Verbote und verzerrt dadurch die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Betriebe. In Folge steigen die Produktionskosten immer weiter, während die Erzeugerpreise immer weiter sinken. Dazu kommen Fleischimporte zu Dumpingpreisen, mit denen die deutschen Tierhalter nicht mithalten können. Jedes Jahr steigen deshalb tausende kleine und mittlere landwirtschaftliche Familienbetriebe aus der Tierhaltung aus. Wenn es nach der Bundesregierung geht, dann soll jetzt eine Fleischsteuer oder ein Fleischsoli dem entgegenwirken. Doch wie sinnvoll ist das wirklich?

Was bedeutet das Insektenschutzgesetz für unsere Bauern?

„Insekten schützt jetzt ein Gesetz“, lässt sich die Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) zitieren. Und ihre Kollegin, die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU), freut sich, dass die „Regelungen so ausgestaltet sind, dass unsere heimische Landwirtschaft nicht gefährdet ist“. Doch sind die beabsichtigten Maßnahmen wirklich ausgewogen und zielführend? Der Unmut bei den Bauern ist groß. Der Präsident des Deutschen Bauernverbands, Joachim Rukwied, warnt vor gravierenden Folgen für die deutsche Landwirtschaft. Was steckt wirklich dahinter?

Landwirtschaft und Artenschutz funktionieren nur gemeinsam – Zielartenschutz statt Verbotspolitik

Das jüngst im Bundeskabinett beschlossene Insektenschutzgesetz sorgte für heftige Kritik aus der Landwirtschaft. Ohne wissenschaftliche Folgenabschätzung soll nun die Landwirtschaft durch neue Verbote und Auflagen allein für den Schutz und Erhalt der Insektenvielfalt sorgen. Und das, obwohl es in der Vergangenheit regional bereits eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Naturschutz gab, dessen Förderfähigkeit nun bedroht ist. Vor allem kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Betrieben droht durch die neuen kostenträchtigen Einschränkungen das Aus. In diesem Blogbeitrag möchte ich deshalb einen alternativen Ansatz für einen effektiven Artenschutz aufzeigen.