Landwirtschaft mit Zukunft – Warum wir eine grundlegende Reform der Agrarförderung benötigen

Derzeit verhandeln die EU-Agrarminister intensiv über die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) 2022-2027. Bundeslandwirtschaftsministern Julia Klöckner (CDU) will die Verhandlungen noch in diesem Herbst abschließen und eine politische Einigung unter den EU-Staaten erzielen. Mit einem Anteil von 38 Prozent stellen die Mittel für die Finanzierung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) den größten Ausgabenblock im EU-Haushalt dar. Für jedes Jahr sind rund 58 Mrd. Euro für Agrarausgaben eingeplant. Dabei geht der größte Teil der Mittel in Form von Direktzahlungen direkt an die Landwirte. Nach derzeitigem Verhandlungsstand wird es nur kleinere Nachjustierungen bei der Agrarförderung geben. Im Großen und Ganzen wird das bestehende Agrarfördersystem weiterbetrieben werden. Das ist schade, denn die Verhandlungen für die neue GAP-Förderperiode bietet die Chance darüber nachzudenken, welche Landwirtschaft wir in Zukunft wollen und welche Landwirtschaft wir uns in Deutschland leisten wollen.

Agropolit-X - Kritische Kommentare zur Agrarpolitik