Existentielle Notlage der deutschen Schweinehalter – Die Freien Wähler in Bayern reden nicht, sondern handeln!

Die deutschen Schweinebauern befinden sich in einer existentiellen Krise. Aufgrund neuer politischer Auflagen, wie beispielsweise dem Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration ab nächstem Jahr, den neuen Haltungsvorschriften beim Kastenstand und der verschärften Düngeverordnung, müssen sie hohe Investitionskosten stemmen. Politisch bedingt steigen ihre Produktionskosten beständig, während die Preise gleichbleiben. Und als ob das noch nicht genug wäre, sind die Ferkel- und Schweinepreise durch die Corona-bedingt eingeschränkten Schlachthöfe, die Lockdown-Maßnahmen und den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest - und dem damit verbundenen Wegfall des Exports in Drittländer - massiv in den Keller gerutscht.

Agropolit-X - Kritische Kommentare zur Agrarpolitik

Klöckner rudert zurück – Kann der Schweinestau doch noch vor einer Tierschutzkatastrophe abgewendet werden?

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) ist zurückgerudert und hat endlich erkannt, dass wir auf eine gewaltige Tierschutzkatastrophe zusteuern. Wegen der Corona-Pandemie bestehen derzeit eingeschränkte Kapazitäten bei den Schlacht- und Zerlegebetrieben. Wird dieser „Schlachtstau“/"Schweinestau" nicht schnell abgebaut, dann drohen Notschlachtungen.

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Hilferuf an die Politik! – Wachsender Schweinestau droht in Tierschutzkatastrophe zu enden

Aufgrund der Corona-Ausbrüche in einigen Schlachthöfen wurden die Schlachtungen zwischenzeitlich unterbunden oder reduziert. Weil die Tierhalter ihre Schweine nicht vermarkten können, stauen sich die Schweine seit Wochen in den Ställen stauen. Das verursacht Zusatzkosten und massive Einkommenseinbußen bei den Landwirten. Wird der Schweinestau nicht zeitnah abgebaut, dann drohen sogar Notschlachtungen.

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