Existentielle Notlage der deutschen Schweinehalter – Die Freien Wähler in Bayern reden nicht, sondern handeln!

Die deutschen Schweinebauern befinden sich in einer existentiellen Krise. Aufgrund neuer politischer Auflagen, wie beispielsweise dem Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration ab nächstem Jahr, den neuen Haltungsvorschriften beim Kastenstand und der verschärften Düngeverordnung, müssen sie hohe Investitionskosten stemmen. Politisch bedingt steigen ihre Produktionskosten beständig, während die Preise gleichbleiben. Und als ob das noch nicht genug wäre, sind die Ferkel- und Schweinepreise durch die Corona-bedingt eingeschränkten Schlachthöfe, die Lockdown-Maßnahmen und den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest - und dem damit verbundenen Wegfall des Exports in Drittländer - massiv in den Keller gerutscht.

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Das Agrarpaket – Teil 2: Staatliches Tierwohlkennzeichen für Schweine

Nachdem ich in Teil 1 auf die Anhebung des Umschichtungssatzes von der Ersten in die Zweite Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) von derzeit 4,5 Prozent auf 6 Prozent für das Jahr 2020 eingegangen bin, werde ich in diesem zweiten Teil auf die geplante Einführung und Verwendung eines staatlichen Tierwohlkennzeichens näher eingehen, welches ebenfalls Teil des Agrarpakets ist.

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