Die Macht der Umweltlobby – Mit welchen Methoden mächtige NGOs die öffentliche Meinungsbildung über die Landwirtschaft dominieren (Teil 1)

In der medialen Wahrnehmung kommen die deutschen Bauern oft als Sündenböcke rüber. Geht es um die Landwirtschaft, dann dominieren ideologische Kampfbegriffe, wie „Massentierhaltung“, „Überdüngung“, „Artensterben“, „Klimakiller“ und „Pestizide“, die (öffentlich-rechtliche) Berichterstattung. Es wundert daher nicht, dass sich diese massive öffentliche Kritik bei etwa 33% der Bauern negativ auf die Motivation auswirkt. In diesem Beitrag werden ich Ihnen aufzeigen, wie stark der Einfluss der "Umwelt-NGOs" mittlerweile ist und welch mächtigen Einfluss sie mittlerweile auf die öffentliche Meinungsbildung haben.

Agropolit-X - Kritische Kommentare zur Agrarpolitik

Landwirtschaft und Artenschutz funktionieren nur gemeinsam – Zielartenschutz statt Verbotspolitik

Das jüngst im Bundeskabinett beschlossene Insektenschutzgesetz sorgte für heftige Kritik aus der Landwirtschaft. Ohne wissenschaftliche Folgenabschätzung soll nun die Landwirtschaft durch neue Verbote und Auflagen allein für den Schutz und Erhalt der Insektenvielfalt sorgen. Und das, obwohl es in der Vergangenheit regional bereits eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Naturschutz gab, dessen Förderfähigkeit nun bedroht ist. Vor allem kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Betrieben droht durch die neuen kostenträchtigen Einschränkungen das Aus. In diesem Blogbeitrag möchte ich deshalb einen alternativen Ansatz für einen effektiven Artenschutz aufzeigen.

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Martin Richenhagen: „Ohne die Landwirtschaft wäre Deutschland nicht lebenswert!“

Am 13. November 2019 äußerte sich Martin Richenhagen (Präsident der AGCP Corporation) anlässlich der Diskussionsrunde MENSCHEN in EUROPA zum Thema "Vom Leistungsträger zum Sündenbock – Landwirtschaft am Pranger".

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Verbot von unlauteren Handelsbedingungen – Entlastung oder neuer Preisdruck für die Landwirtschaft?

Schon auf dem Agrargipfel im Kanzleramt im Dezember letzten Jahres, der eilig und als Reaktion auf die massiven Bauernproteste einberufen wurde, versprach die Bundeslandwirtschaftsministerin, dass sie die Landwirte mit der Eins-zu-eins-Umsetzung der UTP-Richtlinie gegen unlautere Handelspraktiken gegenüber dem Handel stärken werde. Auf dem Lebensmittelgipfel im Februar dieses Jahres erneuerte sie diese Forderung. Jetzt hat das Bundeskabinett den zugehörigen Gesetzesentwurf beschlossen. Doch ist das Gesetz geeignet, um Verhandlungen auf Augenhöhe in der Lebensmittellieferkette herzustellen? Werden sich die vollmundigen Versprechen von Frau Klöckner bewahrheiten? Oder entpuppt sich das Gesetz gar als Bumerang für die Landwirtschaft?

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Dramatisches Höfesterben in der deutschen Landwirtschaft – Ursachen und mögliche Auswege

In diesem Artikel sollen die verschiedenen Faktoren dargestellt werden, die für die schwierige wirtschaftliche Situation in der Landwirtschaft verantwortlich sind. Nur mit einem grundlegenden Verständnis der wirtschaftlichen Mechanismen auf den in- und ausländischen Agrarmärkten können Wege gefunden werden, wie die landwirtschaftlichen Erzeugerpreise stabilisiert und gesteigert werden können. So könnten der deutschen Landwirtschaft neue wirtschaftliche Perspektiven eröffnet werden und bestenfalls die vielfältigen heimischen Agrarstrukturen erhalten werden.

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