Martin Richenhagen: „Ohne die Landwirtschaft wäre Deutschland nicht lebenswert!“

Am 13. November 2019 äußerte sich Martin Richenhagen (Präsident der AGCP Corporation) anlässlich der Diskussionsrunde MENSCHEN in EUROPA zum Thema "Vom Leistungsträger zum Sündenbock – Landwirtschaft am Pranger".

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Agrarhaushalt 2021 – Warum der „Rekordhaushalt“ mehr Schein als Sein für die Landwirtschaft ist

In dieser Woche starteten die Haushaltsberatungen für das Jahr 2021 im Deutschen Bundestag. Der Agrarhaushalt – Einzelplan 10 – soll, wenn es nach der Bundesregierung geht, um 643 Millionen Euro auf 7,7 Milliarden Euro anwachsen. Das wären 1,9 Prozent der Gesamtausgaben des Bundeshaushalts und erneut der größte Agrarhaushalt, den es je gab. Die etwa 6,2 Milliarden Euro aus der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) von der EU für die erste (Direktzahlungen) und zweite Säule (ELER) sind im Einzelplan 10 übrigens nicht veranschlagt und kommen dementsprechend noch obendrauf. Auf den ersten Blick steht also ein recht großer Batzen Geld für die heimische Landwirtschaft zur Verfügung. Im folgenden Artikel werde ich beleuchten, wohin diese Gelder gehen und ob sie auch wirklich bei der Landwirtschaft ankommen.

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Faktencheck Insektensterben – Welchen Anteil hat die Landwirtschaft wirklich?

Seit einigen Jahre ist das „Insektensterben“ ein Teil der öffentlichen Debatte und ist sogar im politischen Diskurs angekommen. Umwelt-NGOs, wie beispielsweise der NABU, warnen davor, dass wir es in Deutschland mit einem massiven Rückgang der Insekten zu tun hätten. Der Verlust der Artenzahlen, der Häufigkeiten oder der Biomasse sei ein flächendeckendes Problem. Einer der Hauptgründe für das „Insektensterben“, so die einhellige Meinung, sei die intensive Landwirtschaft. Doch ist das wirklich so? Was wissen wir wirklich? Mehr dazu im Folgenden Faktencheck.

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Unfassbar! Trickst das BMEL bei der Düngeverordnung?

Aufgrund neuer Erkenntnisse sei mir noch ein kurzer Beitrag zur Düngeverordnung erlaubt. So wie es aussieht hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im letzten Jahr getrickst, um den Handlungsdruck für die erneute Verschärfung der Düngeverordnung zu erhöhen und die Alternativlosigkeit zu unterstreichen.

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