Verbot des Kükentötens – Fleischfresser können nicht mit Salat gefüttert werden

In der modernen Geflügelwirtschaft werden Legehennen speziell für die Eierzeugung gezüchtet. Die männlichen Nachkommen werden kurz nach dem Schlupf getötet, weil sie sich aufgrund ihres geringen Fleischansatzes nicht für die Aufzucht und Mast eignen. Entgegen dem gängigen Vorurteil werden die Küken jedoch nicht geschreddert, sondern in einem zweistufigen Verfahren zunächst mit Kohlenstoffdioxid (CO2) betäubt und dann bei Wahrnehmungslosigkeit mit einer höheren Dosis des Gases getötet. Jährlich werden auf diese Weise schätzungsweise 40 Millionen männliche Eintagsküken in Deutschland getötet.

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Was kommt mit dem neuen Klimaschutzgesetz auf die deutsche Landwirtschaft zu?

Das Bundeskabinett hat in dieser Woche ein neues Klimaschutzgesetz beschlossen. Auslöser war ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts, welches die ursprünglichen Ziele des Klimaschutzgesetzes als verfassungswidrig einstufte. Der Gesetzgeber ist nun verpflichtet, die Treibhausgasemissions-Minderungsziele für die Zeiträume nach 2030 näher zu regeln, weil die bisherigen gesetzlichen Maßgaben für den gebotenen rechtzeitigen Übergang zu Klimaneutralität nicht ausreichen würden.Was bedeutet das für die Landwirtschaft?

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Was bedeutet das Insektenschutzgesetz für unsere Bauern?

„Insekten schützt jetzt ein Gesetz“, lässt sich die Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) zitieren. Und ihre Kollegin, die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU), freut sich, dass die „Regelungen so ausgestaltet sind, dass unsere heimische Landwirtschaft nicht gefährdet ist“. Doch sind die beabsichtigten Maßnahmen wirklich ausgewogen und zielführend? Der Unmut bei den Bauern ist groß. Der Präsident des Deutschen Bauernverbands, Joachim Rukwied, warnt vor gravierenden Folgen für die deutsche Landwirtschaft. Was steckt wirklich dahinter?

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Bauernproteste in Berlin – Meine Kommentare auf Klöckners Antwort auf die Forderungen

Seit einer Woche demonstrieren die Bauern wieder in Berlin gegen die verfehlte Agrarpolitik der Bundesregierung. Die wirtschaftliche Situation der Bauern ist katastrophal. Zu hohe Produktionskosten und zu niedrige Erzeugerpreise sorgen für niedrige Einkommen. Dazu kommen die Auswirkungen der Corona-Krise, die ebenfalls zu dramatischen Einkommenseinbußen geführt haben. Manch einer musste seine Hoftore bereits für immer schließen. Zehntausende landwirtschaftliche Betriebe sind akut in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht. In diesem Beitrag werde ich die Antworten des schwarz geführten Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) auf das Forderungsschreiben der Bauern kommentieren.

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Martin Richenhagen: „Ohne die Landwirtschaft wäre Deutschland nicht lebenswert!“

Am 13. November 2019 äußerte sich Martin Richenhagen (Präsident der AGCP Corporation) anlässlich der Diskussionsrunde MENSCHEN in EUROPA zum Thema "Vom Leistungsträger zum Sündenbock – Landwirtschaft am Pranger".

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