EU Green Deal: Schlechter Deal für Bauern und Bürger (Teil 1)

Im Rahmen ihres Green Deal beabsichtigt die Europäische Kommission die Landnutzung sowie den Einsatz von Düngemitteln, Antibiotika und Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft bis 2030 gezielt einzuschränken. Der Wirtschaftsforschungsdienst (ERS) des Landwirtschaftsministeriums der Vereinigten Staaten (USDA) hat eine Reihe von politischen Simulationen durchgeführt, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der vorgeschlagenen Ziele zu untersuchen.

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Träumereien aus dem ideologischen Elfenbeinturm – Die From Farm to Fork Strategie der EU-Kommission

Die EU-Kommission hat ihre „From Farm to Fork“ (dt. Vom Hof auf den Tisch) Strategie vorgestellt, die laut eigener Aussage das Herzstück des European Green Deal darstellt. Das Ziel der Strategie ist es, das EU-Nahrungsmittelsystem gesünder und nachhaltiger zu gestalten. Das sei unbedingt notwendig, weil unser derzeitiges Nahrungsmittelsystem für ein Drittel der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich sei, zu viele natürliche Ressourcen verschwende, zu erheblichen Verlusten der biologischen Vielfalt führe, einen schlechten Einfluss auf unsere Gesundheit habe und die Landwirte nicht gerecht genug entlohne. Im folgenden Beitrag möchte ich die wichtigsten Eckpunkte dieser Strategie beleuchten und darauf eingehen, was diese Strategie für die heimische Landwirtschaft bedeutet.

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