Landwirtschaft und Artenschutz funktionieren nur gemeinsam – Zielartenschutz statt Verbotspolitik

Das jüngst im Bundeskabinett beschlossene Insektenschutzgesetz sorgte für heftige Kritik aus der Landwirtschaft. Ohne wissenschaftliche Folgenabschätzung soll nun die Landwirtschaft durch neue Verbote und Auflagen allein für den Schutz und Erhalt der Insektenvielfalt sorgen. Und das, obwohl es in der Vergangenheit regional bereits eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Naturschutz gab, dessen Förderfähigkeit nun bedroht ist. Vor allem kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Betrieben droht durch die neuen kostenträchtigen Einschränkungen das Aus. In diesem Blogbeitrag möchte ich deshalb einen alternativen Ansatz für einen effektiven Artenschutz aufzeigen.

Agropolit-X - Kritische Kommentare zur Agrarpolitik

Nicht auf´s falsche Pferd setzen! – Wie die Ausweitung des ökologischen Landbaus zu Raubbau und einem Verlust von biologischer Vielfalt in der Welt führt

In der öffentlichen Diskussion bekommt man oft den Eindruck, dass der ökologische Landbau (biologische Landwirtschaft) quasi eine Art "Heilsbringer" sei. Deshalb müsse der Anteil des ökologischen Landbaus unbedingt weiter ausgebaut werden. Dazu stellt der Staat jede Menge zusätzliche Förderungen bereit. Doch setzt die Politik vielleicht auf das "falsche Pferd"? Werden die positiven Umweltaspekte des ökologischen Landbaus mit negativen Effekten in anderen Ländern erkauft? Ich werfe in meinem neuen Beitrag mal einen etwas anderen Blick auf die Biolandwirtschaft.

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