Julia Klöckners Märchen von den Dumpingpreisen – Warum die Erzeugerpreise wirklich so niedrig sind und warum der Lebensmitteleinzelhandel daran nichts ändern kann

Kürzlich kochten die Emotionen der Landwirte hoch, als EDEKA damit warb, dass Lebensmittel den niedrigsten Preis verdient hätten. Sofort wurde der Vorwurf laut, dass Lebensmittel mehr Wertschätzung und dementsprechend höhere Preise verdienen würden. Mit Verweis auf die niedrigen Erzeugerpreise demonstrierten spontan etliche Landwirte u.a. vor dem Edeka-Zentrallager in Neuenkruge im Ammerland. Unterstützung bekamen sie dabei auch von der Bundeslandwirtschaftsministerin, die sich sofort zu Wort meldete und mit dem moralischen Zeigefinger auf den Lebensmitteleinzelhandel zeigte, der mit Lockangeboten und Dumpingpreisen die Bauern ausbeuten würde.

Agropolit-X - Kritische Kommentare zur Agrarpolitik

Deutschland am Nitrat-Pranger – Wurden absichtlich zu hohe Nitratwerte an die EU gemeldet?

Die Europäische Kommission fordert, dass Deutschland seine Düngeverordnung dieses Jahr erneut verschärft. Deutschlands Grundwasser sei zu sehr mit Nitrat belastet. Hauptschuldiger soll die Landwirtschaft sein. Was ist dran an der Behauptung?

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Das Märchen von der Überdüngung in der Landwirtschaft

Immer öfter sehen sich Landwirte mit Vorwürfen konfrontiert, dass sie zu viel Dünger ausbringen würden. Vor allem Umwelt-NGOs suggerieren, dass Wirtschaftsdünger, wie beispielsweise Gülle, auf den Feldern in großer Menge „entsorgt“ werden würden. Nicht selten ertönt die Diffamierung „Brunnenvergifter“. Vor allem in der aktuellen Diskussion um die erneute Verschärfung der Düngeverordnung wird oft behauptet, dass das Überdüngen der Felder mit der Gülle aus der Massentierhaltung der Grund für eine Nitratverunreinigung des Grundwassers sei. Doch was ist dran an dem Vorwurf?

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Faktencheck GLYPHOSAT

Immer wieder entbrennt die Diskussion über den Pflanzenschutzmittelwirkstoff Glyphosat. Die Hauptkritik richtet sich gegen die die negativen Auswirkungen auf die biologische Artenvielfalt sowie eine potentiell krebserregende Wirkung von Glyphosat. Doch ist der Wirkstoff wirklich DAS Teufelszeug schlechthin? Aufklärung verspricht mein neuester Blogartikel.

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Doppelmoral Mercosur-Deal: Bedrohung für die heimische Landwirtschaft?

Mit dem geplanten Assoziierungsabkommen zwischen der EU und den vier Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay würde mit über 770 Millionen Einwohnern die größte Freihandelszone der Welt entstehen. Die Marktöffnung bietet enormes ökonomisches Potential für alle beteiligten Staaten. Doch insbesondere die vereinbarten Freihandelsquoten für sensible Agrarprodukte, wie Rind- und Geflügelfleisch, Zucker und Ethanol, sind hierzulande stark umstritten, da sie zu dramatischen Wettbewerbsverzerrungen führen. Das Freihandelsabkommen könnte verheerende Auswirkungen für die heimische Landwirtschaft haben.

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